Die Transrapid-Versuchsanlage Emsland war mit 31,5 Kilometern Länge zeitweise die weltweit längste Teststrecke für Magnetschwebebahnen. Auf dem Rundkurs wurden Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt, darunter der historische Spitzenwert von 450 km/h im Jahr 1993. Ein schwerer Unfall im September 2006, bei dem ein Zug mit einem Werkstattwagen kollidierte und 23 Menschen starben, besiegelte letztlich das Ende des Testbetriebs. Seit der endgültigen Stilllegung im Jahr 2011 blieb die Anlage ungenutzt aber größtenteils erhalten. Ein vollständiger Rückbau und Abriss der markanten Betonstelzen soll bis 2034 erfolgen.